Direkt zum Inhalt

Wissenswertes

Eine Frau schreibt auf einem Laptop. Neben ihr liegt ein Teilchen und steht eine Tasse Kaffee

Wissenswertes

Wir sind als Rheinisches Revier Teil des größten und nachhaltigsten Transformationsprojekts in Europa. Unser Ziel ist es, die Region von einer fossil geprägten Region zu einem wirtschaftsstarken, innovativen und klimaneutralen Standort umzugestalten. Ambitionierte Ziele prägen den begonnenen Strukturwandel: Es geht um zukunftssichere Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung, und innovative neue Unternehmen. Entdecken Sie hier alles Wissenswerte über die Zielsetzung und die Meilensteine bis 2030, die Rolle der Zukunftsagentur im Transformationsprozess der Region und die Reviercharta, die für uns Leitlinien für zukünftige, frühzeitige, informelle Bürgerbeteiligungen definiert.

Drei Jugendliche sitzen nebeneinander und unterhalten sich. Der Mann in der Mitte schreibt Notizen.

Die Revier-Charta und ihre Ziele

Die Bürgerbeteiligung ist ein integraler Bestandteil des Strukturwandels und soll nachhaltig verankert werden. Dabei orientiert sich der Prozess an den Prinzipien der Nachhaltigkeit, die sowohl Arbeitsplätze und Wirtschaftsstrukturen als auch soziale Gerechtigkeit und Umwelt- und Klimaschutz umfassen. Die Revier-Charta definiert Leitlinien für frühzeitige, transparente und inklusive Beteiligungsprozesse, um eine nachhaltige regionale Entwicklung zu fördern.

Winrad auf grüner Wiese

Das Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.1

Das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) Rheinisches Revier 2038+ ist ein umfassender Leitfaden für den Strukturwandel. Es vereint Strategien, Ziele und Bürgerbeteiligungen, um die Region nachhaltig zu entwickeln und fördert Projekte, die Arbeitsplätze schaffen und die Energieversorgung sichern.

Inneres eines Windkraftanlagenturms

Die organisierte Zivilgesellschaft

Im Rheinischen Revier engagieren sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen und Bildungsakteure für eine nachhaltige Zukunft der Region. Um ihre Arbeit zu unterstützen, zu vernetzen und sichtbar zu machen, entsteht hier ein eigener Bereich auf unserer Plattform

 

Zukunftsfelder

Der Strukturwandel betrifft nahezu alle Bereiche des Lebens. Damit er gelingt, sind vernetztes Denken über den Tellerrand hinaus und eine ganzheitliche weitblickende Planung notwendig. Die sogenannten Zukunftsfelder bezeichnen die verschiedenen Fachbereiche, die besonders stark von den Veränderungen betroffen sind. Auf Basis breitgefächerter Expertise entwickeln die einzelnen Themen sich auf die im Wirtschafts- und Strukturprogramm definierten Ziele zu.

Ein junger Mann sitze in einem Workshop und macht Notizen auf seinem Tablet

Innovation und Bildung

Die Transformation des Reviers zielt darauf ab, ein starkes Innovationsökosystem zu schaffen, das Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung vernetzt. Dies erfordert bedarfsgerechte Bildungs- und Qualifizierungskonzepte, die es ermöglichen, digitale und innovative Geschäftsmodelle auch in kleinen und mittelständischen Betrieben umzusetzen.

Neue Lehr- und Lernformen fördern lebenslanges Lernen für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. Damit wird das Rheinische Revier zu einer lernenden Region, die dynamisch auf die Herausforderungen des Strukturwandels reagiert.

Gewächshaus mit Pflanzen von innen mit roter Beleuchtung und Paletten mit geernteten Früchten

Ressourcen und Agrobusiness

Neben der Energiewende steht die Ressourcenwende im Fokus der Entwicklung des Rheinischen Reviers. Ziel ist es, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren und eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise zu etablieren. Ansätze wie Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft spielen hierbei eine Schlüsselrolle, indem sie natürliche Ressourcen effizienter nutzen und im Kreislauf halten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Agrobusiness, das neben der Landwirtschaft auch vor- und nachgelagerte Bereiche umfasst. Es stärkt die regionale Identität und bietet große Potenziale für eine nachhaltige Wertschöpfung.

Schornsteine eines alten RWE-Kraftwerks

Raum und Infrastruktur

Die räumliche Entwicklung spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Strukturwandels. Ziel ist es, lebendige, resiliente und nachhaltige Quartiere zu schaffen, die hohe Lebensqualität bieten und die Identifikation der Menschen mit ihrer Region stärken.

Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung erfolgen entlang bestehender Infrastrukturen wie Kraftwerksstandorten, Kohletrassen und Kommunikationsnetzen. Neue Projekte, wie der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft und multimodaler Verkehrssysteme, fördern die regionale Vernetzung und stärken eine zukunftsorientierte Mobilität.

Ein Windrad steht auf einer grünen Wiese und wird von hinten von der Sonne angestrahlt.

Energie und Industrie

Das Rheinische Revier transformiert sich von einer Braunkohleregion zu einem klimaneutralen Energie- und Industriestandort. 

Die Transformation beinhaltet die Anpassung industrieller Prozesse, um diese klimaneutral und wettbewerbsfähig zu gestalten. Dadurch soll „Carbon Leakage“, also die Verlagerung von Emissionen in andere Länder mit niedrigeren Umweltstandards, vermieden werden. Wichtig ist, Unternehmen einzubinden und privates Kapital zu mobilisieren, um die Region als Vorbild für nachhaltige Energie- und Industrieproduktion zu etablieren.

Cookies UI